Sehenswürdigkeiten

 

Paris' Sehenswürdigkeiten verwundern jeden Besucher und locken jährlich zahlreiche Besucher zu Städtereisen nach Paris an. Neben den Wahrzeichen Arc de Triomphe und dem Eiffelturm gibt es sehr viele gotische Kirchen und vom Baustil der Römer inspirierte Bauwerke, die beliebte Orte beim Sightseeing in Paris darstellen. Auch die Jahrhunderte alten Brücke und Prachtstraßen und besonderes die Sichtachse des Champs-Élysées werden sie staunen lassen. Wer also auf Europareise unterwegs ist, sollte sich ein paar Tage Aufenthalt in der französischen Hauptstadt auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Veranstaltertipp: Sprachreisen

Kolumbus Sprachreisen bietet Sprachreisen nach Frankreich in verschiedenen Städten in Frankreich für Erwachsene und Schüler an.

Eiffelturm

Der Eiffelturm ist sicherlich das bekannteste Wahrzeichen Paris und aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Errichtet wurde das höchste Gebäude von Paris für die Weltausstellung 1889 zum 100jährigen Jubiläum der französischen Revolution. Mit fast 2 Millionen Besuchern im Eröffnungsjahr wurde ,la Tour Eiffel' schnell zu einer ganz besonderen Attraktion.

 

Einschließlich der Fernsehantenne ist der Turm 324 Meter hoch und 10.000 Tonnen schwer. Er besteht vollständig aus Stahl und bietet drei Aussichtsplattformen in 57, 115 und 274 Metern Höhe sowie auf den beiden unteren jeweils ein Restaurant und in 57 Meter Höhe auch eine Ausstellung zur Entstehung des Bauwerks.

 

Natürlich darf der Eiffelturm nicht fehlen, wenn man die Sehenswürdigkeiten von Paris erkunden möchte. Bei gutem Wetter hat man von jeder der Plattformen aus einen wunderbaren Blick über Paris. Lohnenswert ist neben der Besteigung des Turms sicherlich auch die Betrachtung bei Nacht, da der Eiffelturm dann von innen und außen beleuchtet wird.

 

Tour Montparnasse

 

Das zweithöchste Bauwerk von Paris ist der Tour Montparnasse mit 210 Metern und 59 Etagen. Auf dem 56. Stockwerk befindet sich ein Restaurant und auf dem Dach des Gebäudes eine Aussichtsplattform. Der Aufzug benötigt für die Fahrt zur 59. Etage nur 38 Sekunden. Wer bei Städtereisen Paris im Ganzen erfassen möchte und nach einer Alternative zum Eiffelturm sucht, wird mit dem ,monstre grand et sinistre' fündig.

 

Kathedrale Notre-Dame de Paris

Ein anderes berühmtes Gebäude in Paris ist die Kathedrale Notre-Dame de Paris. Durch den Roman mit dem gleichen Namen von Victor Hugo und insbesondere durch die Verfilmung mit dem Titel "Der Glöckner von Notre Dame" ist diese Kirche vielen Menschen ein Begriff. Errichtet wurde die erste gotische Kathedrale von 1163 bis 1345 auf den Grundfesten des Stefansdoms auf der Île de la Cité in der Seine. Die markanten Zwillingstürme erreichen eine Höhe von 69 Metern und der Dachreiter sogar 90 Meter. Die Kirche bietet Platz für rund 10.000 Menschen und hat eine gewaltige Orgel mit 113 Registern und 5 Manualen. Erwähnenswert ist auch die ,Galerie des Chimères', die Wasserspeier am Rand der obersten Balustrade. Im 18. Jahrhundert wurden die ursprünglichen Figuren entfernt, da sie zu bröckeln begannen und auf die Straße stürzten. Heute sieht man dort von den Glöckner-Filmen beeinflusste Neuschöpfungen.

 

Die so genannten Drolerien sind überzeichnete Fabelwesen, die böse Zauber von der Kirche und Paris abhalten sollen. Im Innern kann man wunderschöne Buntglasfenster und unter diesen mit 12 Metern Durchmesser eine der größten Fensterrosen Europas finden. Napolèon Bonaparte krönte sich hier 1804 selbst zum Kaiser.

 

Pont Neuf

Nahe dem Louvre überquert die älteste Brücke von Paris die Seine und kreuzt dabei die Île de la Cité. Die Brücke wurde 1578 von König Heinrich II. in Auftrag gegeben war damals eine der ersten Brücken ohne auf ihr stehende Gebäude.

 

Basilika Sacré-Coeur

 

Eine andere, bei Touristen und Pilgern sehr beliebte Kirche, ist die Basilika Sacré-Coeur auf einem Hügel im Stadtviertel Montmartre. Mit ihren riesigen Kuppeln erinnert sie an die Hagia Sophia in Istanbul. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Paul Abadie begonnen, der sich mit seinem Entwurf in einem Architektur-Wettbewerb durchgesetzt hatte. Seinem Tod folgten bis zu Vollendung 1914 sechs weitere Architekten. Geweiht wurde das Gotteshaus erst 1919, nach dem 1. Weltkrieg, durch Papst Benedikt XV., der der Kirche auch den Titel einer ,Basilica minor' verlieh. Die Kirche sowie die Treppen vor ihr bieten auch eine schöne Aussicht über Paris, was sie zu einer beliebten Anlaufstelle für Touristen, aber auch für Straßenhändler macht. Neben den Treppen gibt es auch die Möglichkeit, mit einer Standseilbahn zum ,Herz Christi' zu gelangen. Die große Glocke mit dem Namen ,la Savoyarde' mit 23 Tonnen Gewicht und das riesige, 475 qm große Mosaik, auf dem Jesus mit geöffneten Armen zu sehen ist, gehören zu den größten der Welt.

 

Panthéon

Das Panthéon ist ein riesiger Kuppelbau der in erster Linie der Würdigung historischer Persönlichkeiten dient. In den Katakomben existieren beispielsweise Kapellen zur Würdigung Voltaires, Victor Hugos oder Jean-Jacques Rousseaus. Name und Baustil sind an das in der Antike erbaute Pantheon in Rom angelehnt; im Innern jedoch finden auch gotische Elemente Platz. Das Bauwerk wurde 1790 fertig gestellt und befindet sich wie die Basilika Sacré-Coeur auf einem Hügel, nämlich dem Hügel der heiligen Genoveva, der Schutzpatronin von Paris, südlich der Seine. Die sogenannte "Panthéonisierung" meint die Verlegung eines Leichnams in die Katakomben dieser nationalen Ruhmeshalle.

 

Sainte-Chapelle

Sainte-Chapelle ist eine gotische Kapelle auf der Île de la Cité, die zur Aufbewahrung kostbarer Reliquien gebaut wurde. Dort wurden unter anderem die Dornenkrone Jesu, das Gesicht von Edessa (angeblich ein Abdruck von Jesu Gesicht) und ein Stück des Wahren Kreuzes aufbewahrt. Während der Revolution gingen die meisten der Reliquien verloren und das Dach der Kapelle wurde zerstört.

Seit 1862 ist der Bau ein nationalhistorisches Denkmal und mit aufwendigen Fenstermosaiken und Deckenverstrebungen fast originalgetreu restauriert.

 

Invalidendom

Der Invalidendom beherbergt die letzte Ruhestätte des französischen Kaisers Napoléon Bonaparte, dessen Leichnam 1840 hierhin überführt wurde. Sein Sarg liegt in der Krypta; man kann sich ihm vom Kirchenschiff aus nähern wobei man von oben auf den Sarg blickt; oder man betrachtet ihn von der Krypta aus wobei man den Blick nach oben richten muss. Zwölf Figuren, die stellvertretend für die Siege Napoléons stehen, umgeben den Sarg. Das Gebäude ist dem Petersdom in Rom nachempfunden. Es war ursprünglich geplant den Bau mit Kollokaden zu umranden, dazu kam es jedoch nicht mehr. Der Invalidendom ist Teil des Invalidenheims und wurde unter Ludwig XIV. erbaut.

 

Champs-Élysées

Die Avenue des Champs-Élysées ist Teil der Sichtachse und verläuft vom Louvre über den Place de la Concorde bis zum Arc de Triomphe, wo sie in den Place Charles de Gaulle mündet. Sie ist in der ganzen Länge von Bäumen begrenzt, 71 Meter breit und gerade. Ein Spaziergang auf der Allee ist ein absolutes Muss, besonders am Abend, da die Lichtspiele zwischen den Bäumen einfach etwas ganz Besonderes darstellen. An der Prachtstraße befindet sich auch der Élysée-Palast wo der französische Präsident residiert. Die Schluss-etappe der Tour de France, des größten Radrennens der Welt, und diverse Militärparaden wie vor allem am 14. Juni, dem Nationalfeiertag der Franzosen, finden hier statt..

 

L'Arc de Triomphe

Auf dem Place Charles de Gaulle, am Ende des Champs-Élysées, befindet sich der Arc de Triomphe. Neben dem Eiffelturm ist er das andere Wahrzeichen von Paris und dient als Altar des Vaterlandes, an dem die feierlichsten Zeremonien stattfinden. Unter dem Triumphbogen befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten der im 1. Weltkrieg starb. Jeden Tag wird die Flamme einer Kerze gewartet in Erinnerung an all die Namenlosen die im Krieg gestorben sind. Zwölf breite Straßen gehen von dem Bauwerk aus, unter ihnen der Champs-Élysées und einige nach französischen Generälen benannte Avenuen. In Auftrag gegeben wurde er von Napoléon. Seine Fertigstellung erlebte Napoléon nicht mehr mit, denn der Bau dauerte von 1806 bis 1836, also 15 Jahre länger als Napoléon auf Erden weilte.

 

Schloss Versailles

1661 wurde der prachtvolle Palast begonnen, nachdem der Finanzminister von Ludwig XIV. den jungen König mit dem Bau des Schlosses Vaux-Le-Vicomte herausgefordert hatte. Der Minister wurde ins Gefängnis geworfen und Ludwig beauftragte dessen Architekten mit dem Umbau des Jagdschlosses in Versailles. 1682 wurde das Schloss zur offiziellen Königsresidenz und blieb dies bis zur französischen Revolution 1789. Später wurde König Wilhelm I. von Preußen im Spiegelsaal zum Kaiser ausgerufen und im 1. Weltkrieg fanden dort die Friedensverhandlungen statt. Heute sind Teile des Schlosses als Museen zu besichtigen, es finden dort oft Staatsempfänge statt und bei Verfassungsänderungen tritt dort der Kongress zusammen. Die üppigen und kunstvoll gestalteten Gartenanlagen sind umsonst zu begehen. Bis 2017 finden umfangreiche Restaurierungen statt; 2007 wurde bereits der Spiegelsaal in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

 

Cimetières de Montmartre et du Père Lachaise

Paris hat zwei berühmte Friedhöfe: zum einen den Cimetière de Montmartre, wo sich unter anderem das Grab Heinrich Heines befindet und zum andern den Cimetière du Père Lachaise, wo unter anderem Frédéric Chopin und Honoré de Balzac ruhen. Der Friedhof des Pater Lachaise ist der größere der beiden Pariser Friedhöfe und beherbergt einige der berühmtesten Gräber der ganzen Welt. Auf beiden Ruhestätten kann man reich verzierte Grabmäler und lange Alleen begutachten. Einen Besuch auf einem oder beiden Friedhöfen sollte man auf keinen Fall außer Acht lassen.

 

Katakomben

Unter dem Boden der französischen Hauptstadt Paris befindet sich ein weit verzweigtes Netz aus Gängen, Tunneln und Höhlen. Das ganze System ist über 330 Kilometer lang. Im 13. Jahrhundert befanden sich unter Stadt Kalksteinbrüche die nie ganz zugeschüttet wurden. Das hatte zur Folge dass 500 Jahre später ganze Straßenzüge einfach einstürzten. Um diese Zeit, Ende des 18. Jahrhunderts, hatte man auch die Idee, die Leichen der stetig wachsenden Stadt Paris unterirdisch zu bestatten, bis man anfing die Knochen und Schädel zu stapeln. Heute kann dieser ,Cimetière des Innocents' besichtigt werden; man sollte vielleicht nicht unbedingt seine besten Schuhe anziehen, da der kalkhaltige Boden doch leicht abfärben kann. Falls Sie sich nicht für eines der wunderschönen Hotels in Paris entscheiden, sollten Sie ein Apartment in Paris mieten ,um all diese Sehenswürdigkeiten auf Ihrer Städtereise zu erkunden. Die Apartments liegen meist sehr zentral, so dass Sie in wenigen Minuten die interessantesten Sehenswürdigkeiten erreichen können.

 

 

 

 

Paris Blog

Der Paris Blog ist ein interessanter und spannender englischsprachiger Blog rund um Frankreichs wunderschöne Hauptstadt.

Französisch lernen

Französisch während einer Sprachreise ins Ausland lernen und anwenden.